Mobil eben  

Wie wir uns bewegen

Stadtleben | aus FALTER 02/11 vom 12.01.2011

Bahn macht Stress

Eines der wenigen Zuckerln für Zugreisende war in der Vergangenheit, dass Rückfahrtickets der ÖBB einen Monat Gültigkeit hatten. Damit ist Schluss, wie vergangene Woche herauskam. Nun gelten Fahrkarten für die Rückreise nur noch zwei Tage. Wer drei Tage später die Rückreise antritt, braucht schon ein neues Ticket. An eine Rückerstattung für die verfallene Fahrkarte wurde nicht gedacht. Bahnintern soll es wegen der Neuerung heftige Auseinandersetzungen geben. ÖBB-Holding Chef Christian Kern hat eine Überprüfung angekündigt. Außerdem gibt es eine einmonatige "Übergangsfrist“ - als Zuckerl.

Stehende Aufzüge

Seit 2008 sind alle Wiener U-Bahn-Stationen über Lifte oder Rampen barrierefrei zugänglich. Grundsätzlich, denn in der Praxis machen mitunter defekte Lifte die Mobilität schwer. Erleichterung bietet die Webplattform ubahnaufzug.at, auf der jene Aufzüge und Rolltreppen, die außer Betrieb sind, aufgelistet werden. Man kann auch selbst Störungen eintragen.

Zwölf Uhr mittags

Seit 1. Jänner dürfen die Preise für Superbenzin und Diesel an Tankstellen nur mehr einmal pro Tag angehoben werden, und zwar genau um zwölf Uhr. Das soll die Preisgestaltung nachvollziehbarer machen. Billiger wird die Tankfüllung dadurch nicht: Die Sprithöchstpreise von 2008 sind wieder in Reichweite.

24 Stunden Wien

In der Nacht von 3. auf 4. September 2010 fuhren die U-Bahnen erstmals die Nacht durch. Nach 39 Nächten ziehen die Wiener Linien eine vorsichtig positive Zwischenbilanz. Zwei Millionen Fahrgäste waren im Vorjahr vor Samstagen, Sonntagen und Feiertagen unterwegs. "Das hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen“, so Geschäftsführer Michael Lichtenegger. Dass viele Garnituren oft leer durch den Untergrund fahren, ist aber auch kein Geheimnis.


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