Wien, wo es isst  

St. Ulrich: essen, wo Frau Ministerin gern fahren würde

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 02/11 vom 12.01.2011

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Bei der Neustiftgasse hat man’s hin und wieder schwer, sich vorzustellen, dass sich genau hier einmal der Ursprung des siebenten Bezirks befand. Genauer rund um die Kirche am St.-Ulrich-Platz, der nicht nur einer der verdammt hübschen Barock- und Biedermeierplätze Wiens ist, sondern im Winter auch eine kleine Rodelbahn bietet. Wochenmarkt gibt’s leider keinen, obwohl der doch so wahnsinnig gut hierher passen würde, und nennenswerte Lokale halt leider auch nicht. Aber sonst tut sich in dieser nicht so schönen Gasse ganz schön viel, genug Interessantes jedenfalls, um ein paar Folgen zu füllen, diesmal die ersten paar 100 Meter zwischen Volkstheater und Kirchengasse.

Saumaise, Bitterlikör

Da ist einmal das Café Volkstheater, ein winziges, nicht ungemütliches Kaffeehaus im Seitenflügel des Mechitaristenklosters, dem man seine großartige Vergangenheit leider nicht so ansieht: ehemalige Klosterausspeisung, Café seit 1837, nach Plänen von Joseph Kornhäusel


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