Sri Lanka in der Box

Stadtleben | aus FALTER 02/11 vom 12.01.2011

Das erste Lokal eines neuen Konzepts mit Fast-Food-Curry. Wieder einmal

Lokalkritik: Florian Holzer

Das Klagelied des missverstandenen Currylokals, erste Strophe: Curry ist eine feine Sache, vielfältig wie kaum sonst ein Gericht, unendlich in seinen Zutaten, Gewürzen und Erscheinungsformen. Zweite Strophe: Das checken die Currymacher hier aber irgendwie nicht, wie’s scheint. Sondern bleiben brav bei ihrer nord-, süd- und mittelindischen, sri-lankischen, pakistanischen oder thailändischen Tradition, zwar möglichst viele Currys anzubieten, die aber möglichst ident aussehen und schmecken sollen. Dritte Strophe: Die Optik war noch nie die große Stärke dieses suppigen Schmorgerichtes, schon klar, was aber nicht impliziert, dass auch die Darreichungsgefäße und das ganze Lokal mistig aussehen müssen. Oh nein, Beispiele in anderen Städten zeigen, dass auch Currylokale richtig cool sein können.

So, das war mal der Jammerteil, jetzt zu den Fakten: Die Curry Insel in der Lenaugasse ist

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