Tipp Klassik

Mutters Geschenk an die Welt

Lexikon | aus FALTER 03/11 vom 19.01.2011

Als Anne-Sophie Mutter 2008 als erste Frau die renommierteste Auszeichnung für Musiker, den Ernst-von-Siemens-Musikpreis, erhielt, bezeichnete sie der Kritikerpapst Joachim Kaiser als "Geschenk an die Welt“. Solch Enthusiasmus ihrer begeisterten Hörer begleitet die deutsche Ausnahmegeigerin seit Beginn ihrer Karriere: 1976 spielte die damals 13-Jährige bei Herbert von Karajan vor, der sie prompt als Solistin mit seinen Berliner Philharmonikern für eine internationale Tournee verpflichtete. Mit diesem Orchester und dessen aktuellem Chef, Simon Rattle, ist Mutter nun wieder in Wien zu Gast. Auf dem Programm steht Anton Dvoráks Violinkonzert, op. 53, flankiert von Gabriel Faurés "Pelléas et Melisande“ und Robert Schumanns 2. Sinfonie. CF

Musikverein, Do 19.30


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