Neue Platten  

Kurz besprochen

Lexikon | aus FALTER 03/11 vom 19.01.2011

Klassik 

Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem "Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden“ - Nikolaus Harnoncourt nimmt Johannes Brahms beim Wort und macht aus dem "Deutschen Requiem“ eine tiefempfundene Consolatio. Einzig die originalen Metronomangaben fasst er - wohl begründet - eher frei auf und lässt den Wiener Philharmonikern ungewöhnlich viel Zeit, ihren warmen Klang auszuspielen. Mit Genia Kühmeier, Thomas Hampson und dem Arnold Schönberg Chor gelingt so eine ganz große Weltumarmung. (RCA) CF

Müller-Brachmann: Lieder Hut ab vor solcher künstlerischer Kompromisslosigkeit: Der deutsche Bassbariton Hanno Müller-Brachmann (geb. 1970) stellte für sein Solodebüt ein wohlüberlegtes Programm zusammen, in dem Arnold Schönbergs opp. 3 und 6 noch die bekanntesten Nummern sind; dazu Frühwerke von Ferrucio Busoni ("Fünf Goethe-Lieder“) und Michael Gielen (die kammermusikalisch begleiteten "Sechs Lieder“) - Raritäten von Komponisten also, die kaum


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