Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 03/11 vom 19.01.2011

… dass die neue Unternehmenszentrale der Bestattung Wien mit der Abwärme eines Krematoriums geheizt werden wird. Das Gebäude befindet sich in der Nähe des Zentralfriedhofs, auf dem die Öfen der Feuerbestattung heißlaufen. Für Nachhaltigkeit ist gesorgt, denn wie heißt es in der TV-Serie"Six Feet Under“ so schön?: Gestorben wird immer.

... dass Ausstellungen auch vorzeitig abgebaut werden können. Offenbar war das Interesse an der Schau "Grenzpegel“ über "migrantische Musikszenen“ in der Wienbibliothek im Rathaus nicht so wahnsinnig berauschend. Wer sie am offiziellen Finissage-Tag besuchen wollte, wurde weggeschickt - es gab nämlich nichts mehr zu sehen. Mangelndes Publikumsinteresse? Auf jeden Fall: grenzwertig.

… dass es in Wien genügend Kindergartenplätze gibt. Zu diesem Ergebnis kam eine Prüfung des Kontrollamtes. Seit Herbst 2009 müssen Eltern nichts mehr zahlen, wenn sie ihre Kleinen tagsüber loswerden wollen. Bei den Drei- bis Sechsjährigen gibt es sogar ein paar Plätze zu viel. Dafür fehlen im Babyhotel ein paar Krippen für die Null- bis Dreijährigen.

… die Therme Wien in den ersten hundert Tagen nach der Eröffnung im letzten Herbst von 230.000 Blubberern überschwemmt wurde. "Der enorme Ansturm hat unsere Erwartungen übertroffen“, sagt die Thermenleitung. Was die Wiener vor Weihnachten sonst noch machten? 50.000 Menschen besuchten Gunter von Hagens’ Ausstellung "Körperwelt der Tiere“ im Naturhistorischen Museum, ein "fantastisches Ergebnis“ für eine "fantastische Ausstellung“, sagen die Konservierungskünstler aus dem "berühmten Haus am Ring“.


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