Wien, wo es isst  

Neustiftgasse, zweiter Teil: Bourdain trifft Frischfisch

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 03/11 vom 19.01.2011

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Von der Kirchengasse stadtauswärts wird die Neustiftgasse ja ein bisschen unschön: Gerade und grau ist sie ein Kanal, der den trägen, zähen Fluss von Autos westwärts nach Ottakring ableitet; anders als der früher hier verlaufende Ottakringer Bach, der einst den Mist der Neubauer und St. Ulricher ostwärts in Richtung Donau schwemmte.

Das ganz alte, schöne Lokal

Nur: Auch wenn’s nicht so schön ist hier, die gastronomische Dichte etwa zwischen Kirchen- und Neubaugasse ist enorm. Angefangen mit dem unglaublich gut erhaltenen und wunderschönen Beisl Wratschko: Clemens Wratschko übernahm das zur "Puppenstube“ heruntergekommene Uraltwirtshaus 1994 und änderte eher gar nichts. Extra-schwere Dielenböden, schwarz von Patina, niedrige Decke mit historischen Tapeten, geätztes Milchglas, 100-jähriges Holz, der (nicht nur liebliche) Geruch von gastronomischer Geschichte. Tex Rubinowitz traf sich hier mit dem unvergleichlichen Robert Gernhardt, und sogar

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