Prost!  

Abwarten und Tee trinken? Von wegen, hier wird begossen

Lexikon der Getränke. Diese Woche: Darbo Teesirup

Stadtleben | aus FALTER 03/11 vom 19.01.2011

Plötzlich stehen da diese kleinen Flaschen mit den bunten Flüssigkeiten im Supermarktteeregal. Was man zunächst als saisonalen Punschsirup abtat, entpuppte sich bei näherer Betrachtung als eine kleine Neuerung auf dem Gebiet der aromatischen Heißgetränke: Teesirups von Darbo. Man könnte aber nicht behaupten, dass die auf dem Etikett platzierte, radebrechende Handlungsanweisung "Aufgießen und trinkfertig“ dazu beigetragen hat hinzugreifen. Doch die wunderbare Handhabung des Teekracherls eröffnet sich morgens, wenn es schnell gehen soll. Das Wasser heiß machen - es muss nicht einmal kochen - und den Sirup in die Tasse geben. Aufgießen (Verhältnis 1:16). Das ist es. Wieso nur stellt man sich dabei unentwegt die Frage nach dem Haken bei der Sache? Warum ist da noch keiner vorher draufgekommen? Nach anfänglicher Begeisterung weiß man es auch schon: Die Süße des Getränks lässt sich nicht selbst steuern. Wenn man zu wenig reingibt, dann schmeckt es langweilig. "Gerade richtig“ ist für den Dauergebrauch zu süß. Immerhin kann man zwischen neun Sorten wählen und dadurch für Abwechslung sorgen: Spitzenreiter sind Blutorange und Melisse-Ingwer, überraschend gut "3 Kräuter“, Hände weg von Apfel-Ingwer! Schwarze Johannisbeere, Rote Früchte, Hagebutte, Preiselbeere, Pfefferminze gibt es da auch noch im Sortiment. Man sollte nur sorgfältig die Ingredienzien durchlesen. Manche Sirupe enthalten Grünteeextrakt und sind daher für Kinder eher ungeeignet. ms


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