"Ja ich!“

Steiermark | aus FALTER 03/11 vom 19.01.2011

Der Plakatkünstler und Autor Herms Fritz ist mit seinen 70 Jahren extrem gut in Schuss. "Obenrum“ zumindest

Interview: Tiz Schaffer, Thomas Wolkinger

Es gibt keinen anderen Grafiker, dessen Bildsprache das kulturelle Grazer Stadtbild über die Jahre derart geprägt hat, wie Herms Fritz. Den Sterz hat er illustriert, für den steirischen herbst entworfen, die Programme des Literaturhauses gestaltet, vor allem aber hat er über 25 Jahre den Konzertplakaten des gamsbart eine unverwechselbare Identität verpasst. Anlässlich seines siebzigsten Geburtstages wird nun der Band "Steirermark“, in dem Fritz erstmals 1988 seine fröhlich-derben Dialekt-Gedichte veröffentlichte, als "buntes Bilderbuch für Erwachsene“ wiederaufgelegt.

Falter: Sie schreiben sich "herms FRITZ“. Heißen Sie echt so?

Herms Fritz: Den Namen Herms gibt es, er kommt von Hermanson, einem Patronym, also einem Namen, der am Vater orientiert ist. Benannt bin ich blöderweise nach Herms Niel, dem Leibmusiker von Adolf Hitler.


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