In einer wirren Welt in Petri Namen

Steiermark | aus FALTER 03/11 vom 19.01.2011

An der Realisierbarkeit von Douglas Fernandos Reininghausambitionen herrschen Zweifel

Analyse: Herwig G. Höller

Wahre traditionelle Werte, die Natur und die Würde des Menschen sollen in dieser hektischen, wirren, industriellen Welt bewahrt bleiben“, formulierte 1996 ein gewisser Douglas Fernando in einer Dissertation über Buddhismus und Christentum an der Freien Universität Berlin.

Anderthalb Jahrzehnte später hat Fernando seinen ersten großen Auftritt in Graz. Nicht etwa auf einer Konferenz zum interreligiösen Dialog, sondern als Immobilieninvestor, der die Reininghausgründe in Graz-Eggenberg zu kaufen und zu entwickeln plant. Ernst Scholdan, der Noch-Besitzer des 55 Hektar großen Areals, hatte zuvor lange mit der Stadt Graz über einen Verkauf verhandelt - zunächst auch mit einer Exklusivklausel, die jedoch im März 2010 auslief. Danach war man sich im Rathaus offensichtlich sicher, dass Scholdan keinen anderen Käufer finden würde.

Im Dezember kam jedoch Fernando ins Spiel:


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