Kritiken

Eine Familienaufstellung nach Arthur Miller

Lexikon | aus FALTER 04/11 vom 26.01.2011

Arthur Millers "Tod eines Handlungsreisenden“ ist ein Stück zum Gymnasiastenquälen. Willy Lomans Probleme mit sich und seiner kleinen Welt - pfft! Aber: Die Wirtschaftskrise bringt diesen US-Klassiker jetzt wieder auf die Spielpläne. In der Garage X allerdings in der Postdrama-Variante des klugen Kopfes, Regisseurs und Burgschauspielers Philipp Hauß: "Überleben eines Handlungsreisenden - eine Beratung“ heißt der Abend mit Loman-Material, wobei Hauß’ Fokus eher auf den Problemen von Lomans Sohn Biff liegt, die er allerhand Coaches und Therapeuten vorgelegt hat, echt wahr! Etwas Dokudrama, etwas Method-Acting; eh unterhaltsam. Doch diese Familienaufstellung wirkt leider zu bemüht. Und der Beratersprech nervt. CW

Garage X, Mi 20.00


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