Neu im Kino

Neues von Martin Arnold: "Shadow Cuts“

Lexikon | aus FALTER 04/11 vom 26.01.2011

Warum lacht die Mickymaus bloß so? Wo hat der Pluto seine rechte Pfote? Und weshalb liegen die beiden Freunde überhaupt zusammen im Bett? Fragen, nichts als Fragen! In seinem neuen Fünfminutenfilm "Shadow Cuts“ lässt Martin Arnold, heimischer Found-Footage-Psychoanalytiker, nach Gregory Peck ("Passage à l’acte“, 1993) bzw. Mickey Rooney und Judy Garland ("Alone. Life Wastes Andy Hardy“, 1998) diesmal zwei Figuren aus dem Universum von Walt Disney zappeln. Im Vor- und Rücklauf einer innigen Umarmung steigern unschuldige Blicke sich zum geilen Vorspiel einer Ekstase. Der harmlose Zeichentrick für die ganze Familie wird zum stroboskopischen Blitzgewitter und die ursprüngliche Erzählung durch die dreckige Fantasie des Publikums quasi umgeschrieben. Ein "echter Arnold“ halt: bös, lustig, hinterfotzig - und technisch wie immer auf dem neuesten Stand. Mo

Derzeit im Stadtkino (als Vorfilm zu "Attenberg“)


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