Die Silverland-Stiftung: Millionendarlehen für Grassers Wiener Penthouse

Politik | aus FALTER 04/11 vom 26.01.2011

Karl-Heinz Grasser und die Finanz. Das ist eine komplizierte Geschichte. Seit Herbst ermitteln Staatsanwaltschaft und Finanzamt gegen den Exfinanzminister, weil er "dem Inland zurechenbare Einkünfte aus ausländischen Gesellschaften bezogen“ und diese "nicht versteuert“ habe.

KHG sagt, die Behörden würden willkürlich gegen ihn vorgehen, denn er habe stets "steuerlich korrekt“ gehandelt.

Doch die Ermittler sind stutzig geworden. Ein Geflecht aus Firmen, aber vor allem ein günstiges Millionendarlehen einer Stiftungstochter an Grasser erweckt bei den Behörden den Verdacht, dass Grasser in Österreich mittels eines verwinkelten Firmennetzwerkes Steuern hinterzogen haben könnte.

Dem Falter liegen Ermittlungsakten in der Steuersache Grasser vor. Sie bieten ein verwirrendes Bild der Grasser’schen Firmengeflechte. Grassers Stiftungen, so der Stand der Ermittlungen, tragen fantasievolle Namen. Die erste nennt sich Waterland. Grasser brachte darin seinen Drittelanteil an der Meinl Power


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