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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 04/11 vom 26.01.2011

Vokabelheft heraus! Diesmal gibt es eine weitere Einführung in die Sprache der Geeks. Es geht ums Fluchen im Web. Wenn man jemanden online beleidigen will, nennt man ihn am besten einen "Troll“. Ein Troll will nicht ernsthaft diskutieren, sondern nur provozieren und das Gesprächsklima zerstören. Heinz-Christian Strache ist zum Beispiel der Troll der Innenpolitik. "Don’t feed the trolls“ lautet eine alte Weisheit der Netzgemeinde, gebt den Trollen kein Futter. Eine Diskussion mit solchen Störenfrieden ist ein echter "Fail“. Fail - kurz für Failure - ist ein weiteres tolles Wort der Onlinecommunity und beschreibt alle möglichen Fehltritte. Die heimische Wehrpflichtdebatte, bei der fast ausschließlich über den Zivildienst diskutiert wird, ist ein klassischer Fail. Noch eine Stufe drüber ist der "Epic Fail“, der beschreibt ein Versagen von epochalem Ausmaß (zum Beispiel der Budgetbeschluss von Loipersdorf). Was die österreichische Politik betrifft, so sagt ein Emoticon mehr als tausend Worte: :-(((


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