Steirer im Südosten: die Zukunft der Auslandsbeteiligungen der Styria-Gruppe

Medien | aus FALTER 04/11 vom 26.01.2011

Bei all den Rückzügen aus Osteuropa stellt sich natürlich die Frage, wie es um die Beteiligungen der Styria-Gruppe steht. Der Grazer Konzern, der hierzulande etwa Presse und Kleine Zeitung herausgibt, besitzt Printmedien in Montenegro, Slowenien und vor allem Kroatien. Demgemäß unterstellten Beobachter gleich nach Bodo Hombachs Rückzugserklärung aus Serbien den Steirern Ambitionen. Doch auch die gehen inzwischen vorsichtig zu Werk. Im Standard-Interview sprachen die Geschäftsführer Wolfgang Bretschko und Klaus Schweighofer kürzlich über "Konsolidierungsphasen“ und "Strategiewechsel“.

Auf Falter-Nachfrage präzisiert Finanzchef Peter Irlacher: "Mittel- und langfristig“ wolle man die Expansion in Südosteuropa schon fortsetzen, wenn auch "gebremst“. Zielländer sollen laut Irlacher hauptsächlich Serbien und Bosnien-Herzegowina sein.


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