"Man muss nicht wissen, was man tut“

Feuilleton | aus FALTER 04/11 vom 26.01.2011

Der Drehbuchautor und Filmer Paul Schrader ("Taxi Driver“, "American Gigolo“) spricht über den Antrieb, Kunst zu machen, die Trostlosigkeit von Religion und das Ende des Homo sapiens

Interview: Michael Pekler, Joachim Schätz

Hätte das Stadttheater Walfischgasse nicht ein altes Theaterstück von ihm ausgegraben und "The Cleopatra Club“ zur Europapremiere gemacht, Paul Schrader wäre eher nicht so bald nach Wien gekommen. Dabei lohnte sich nicht nur für den Bühnenautor, sondern auch für den Filmregisseur und ehemaligen -kritiker Schrader ein Besuch, konnte er sich anlässlich der im Filmmuseum gerade laufenden Retrospektive von Yasujiro Ozu doch seiner Erstbegegnung mit dem Werk dieses Ausnahmeregisseurs erinnern und dem Publikum Auskunft über seinen Film "Mishima“ geben, der aus Anlass von Schraders Wien-Besuch ebenfalls gezeigt wurde. Im Gespräch mit dem Falter ging es freilich nicht um den "Clash of Civilizations“ westlicher und fernöstlicher Regiestile, sondern um die


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