"Ich liebe Schnitzel“

Stadtleben | aus FALTER 04/11 vom 26.01.2011

… aber ich esse es nicht! Die Bestseller-Autoren Karen Duve und Jonathan Safran Foer über die Ausbeutung der Tiere, die Gewöhnung an Schlachthöfe und das Privileg, Fleisch auf dem Teller zu sehen

Interview: Kirstin Breitenfellner, Sebastian Fasthuber

Laut einer Umfrage vom Mai 2010* nach Gründen für den Kauf von Bioprodukten gaben 41 Prozent der Österreicher Gesundheit und gesunde Ernährung an, während artgerechte Tierhaltung nur für vier Prozent eine Rolle spielte. Vielleicht wäre das heute schon ein wenig anders. Mit Schuld daran haben zwei erfolgreiche Romanautoren, die aus Sorge um unsere tierischen Verwandten ihr sicheres Terrain verließen - und im Sachbuchsektor Bestseller landeten. Jonathan Safran Foers "Tiere essen“ löste vergangenen Sommer einen Medienhype aus, Karen Duves Selbstversuch "Anständig essen“ ist gerade erschienen.

Während Foer die hässlichen Details der Massentierhaltung anschaulich macht, schildert Duve die tragikomische Achterbahnfahrt ihrer Verzichtsleistungen

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