Aufessen!

Stadtleben | aus FALTER 04/11 vom 26.01.2011

Der Mensch lebt nicht vom Steak allein: Wer Fleisch isst, muss schon alles essen

Gerichtsbericht: Werner Meisinger

Faustdick hängt das Thema der ethisch korrekten Ernährung in der Luft. Leider wird es nicht faustdick auf die perversen Entscheidungsträger pro Tier-KZ fallen. Die werden noch ein Weilchen weitermachen wie bisher und möglicherweise die letzte Individualblunzen zugunsten EU-genormter Einheitsschnitzel vom Erdboden vertilgen. An anderer Stelle dieses Blattes steht zu lesen, was böse ist an dieser fleischbetonten Welt. Hier kann man lesen, was gut dagegen wäre: aufessen. Nämlich möglichst viel von dem, was zuvor Tier war und danach Lebensmittel ist.

Früher war es ganz normal, dass alles Verdauliche und halbwegs Bekömmliche zubereitet wurde. Heute bestehen Tiere handelstechnisch nur noch aus Filet und Haxen. Der Rest heißt Wurst. Wann haben Sie zuletzt Schweinsbrust, Lammschulter oder Kalbsfuß in der Frischfleischtheke gesehen?

Kalbsfuß hatte ich bei Alain Chapel. Kalbsfuß


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