Wien, wo es isst

Westbahnhof neu: großer Bahnhof für Fastfood

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 04/11 vom 26.01.2011

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Das Bedauern, dass irgendwelche Stadtplanungsdillos den ja schon irgendwie schönen Westbahnhof mit zwei architektonischen Beliebigkeitsklötzen flankiert haben, ist müßig, die Milch vergossen. Worüber man sich noch ein bisserl wundern kann, ist die Tatsache, dass Zufahrten mit dem Auto - etwa, um jemanden abzuholen oder hinzubringen - nicht vorgesehen sind. Staunen kann man auch über das kulinarische Angebot der seit ein paar Wochen wieder eröffneten Bahnhofshalle: An Quantität hapert’s nämlich nicht, der Westbahnhof ist ein Fressbahnhof, zehn Anbieter im Obergeschoß, einstweilen einer im Erdgeschoß, allesamt Selbstbedienungsrestaurants, deren Hervorbringungen man zu zahlreichen Esskojen und offenen Essbereichen tragen kann. Allerdings kein klassisches Bahnhofsrestaurant mehr.

Kein Restaurant, ganz viel Snack

Die sechs nennenswerten beziehungsweise erträglichen "Lokale“ sind folgende: Im Erdgeschoß eröffnete der Kettenbäcker Ströck eine Filiale,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige