Hauptbahnhof ohne Haupt

Stadtleben | aus FALTER 04/11 vom 26.01.2011

Das Dach ist die Ikone des Hauptbahnhofs - und eine Panne der Stadtplanung

Recherche: Matthias Dusini

Mit dem Dach fing alles an. Als 2004 die siegreichen Entwürfe für den "Masterplan Stadtteil Wien Südbahnhof“ präsentiert wurden, stach eine Schuppenkonstruktion ins Auge, jener Schirm, der die Passagiere auf den Bahnsteigen vor der Witterung schützen soll. Und auch heute werden Inserate der Bundesbahnen (ÖBB) und der Stadt Wien, die mit der Verwirklichung des Hauptbahnhofs und des anschließenden Stadtviertels beschäftigt sind, mit einer Ansicht aus der Vogelperspektive illustriert.

Die Geschichte dieses Fotos zeigt, dass bei der architektonischen Gestaltung von Wiens neuem Wahrzeichen nicht die Vernunft, sondern der Zufall Regie führte.

Der Blick der Investoren

Das Bild zeigt den Hauptbahnhof von der Innenstadt aus Richtung Gürtel hin. Rechts ist der Aussichtsturm Bahnorama zu sehen, der am Anfang der Favoritenstraße platziert ist. Die Gestalter des Rautendaches, die Bürogemeinschaft


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige