Mehr Theatralik in der Camera

Steiermark | aus FALTER 04/11 vom 26.01.2011

Mit der Schau von Šejla Kameriæ und Tatiana Lecomte startet Camera Austria eine neue Ära

Kritik: Ulrich Tragatschnig

Die erste reguläre Ausstellung, die Reinhard Braun und Maren Lübbke-Tidow, das neue Leitungsteam von Camera Austria, verantworten, versteht sich als programmatisches Statement. Der präsentierte Dialog aus Arbeiten von Šejla Kameric´ und Tatiana Lecomte macht deutlich, dass die Befragung der fotografischen Wirklichkeit und ihrer Politiken weiterhin ein zentrales Anliegen der international renommierten Institution bleibt. Und dass in Zukunft dabei wohl auch ein verstärktes Augenmerk dem Thema Ausstellungsarchitektur zufallen wird.

Denn die Schau will erwandert werden. Das schon bei "Milk Drop Coronet“, dem gleichfalls vom neuen Leitungsteam kuratierten Beitrag zum steirischen herbst 2010, an der seriellen Aufstellung von dreißig Tischvitrinen deutlich gewordene Faible für innenarchitektonische Einprägsamkeit sorgt diesmal dafür, dass dem Besucher der kürzeste Weg


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