Auf Algen bauen

Steiermark | aus FALTER 04/11 vom 26.01.2011

Susanne Meininger und Bettina Reichl haben eine Vision - eine Welt ohne Plastik. Warum ist diese Vision nicht längst Wirklichkeit?

Reportage: Markus Guldenschuh

Man sieht es ihm nicht an. Aber der angeknackste braune Teller, der sich da wenig ansehnlich im Besprechungsraum des Grazer Verpackungszentrums (VPZ) präsentiert, sollte einst die Lösung eines globalen Problems vorantreiben. Eines Problems, das man sogar aus dem Weltall sehen kann. Blicke man nämlich von dort auf die Erde, erzählt Bettina Reichl, könne man mit freiem Auge nicht nur die Chinesische Mauer, sondern auch ein weißes Band erkennen, das sich quer durch China ziehe - eine Styropormüllstraße entlang einer Zuglinie. Zumindest sei das so gewesen, bis im Jahr 2000 in allen größeren Städten Chinas Einweggeschirr aus Plastik verboten und durch kompostierbare Produkte ersetzt wurde, sagt Reichl, die gemeinsam mit ihrer Schwester Susanne Meininger seit Jahren versucht, Alternativen zum Plastik anzubieten. Damals wurden


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