Vernissagen

Mit Blaumann zur Dekonstruktion

Lexikon | aus FALTER 05/11 vom 02.02.2011

Als hätte einen Heimwerker die künstlerische Muse geküsst: So mögen die Installationen von Luisa Kasalicky (geboren 1974) aufgrund der Materialwahl wie Linoleum- oder Teppichreste wirken. Die Raumeingriffe ähneln Collagen, in ihrer Farblichkeit lassen sie an geometrische Abstraktionen denken. Für ihre Ausstellung "en suite“ in der Bawag Foundation ließ Kasalicky sich vom Setting einer ihrer Lieblingsfilme inspirieren - von der üppigen Ausstattung in Buñuels "The Fall of the House Usher“. Als Kontrapunkt nennt die ehemalige Mitbetreiberin des Offspace swingr Einflüsse des aufgelockerten Minimalismus à la Richard Artschwager oder Richard Tuttle. Deren raffiniertes Spiel mit Perspektive treibt Kasalicky auf ihre ganz spezielle Weise weiter. NS

Bawag Foundation, Eröffnung Mi 19.00; bis 10.4.


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