Neue Platten  

Kurz besprochen

Lexikon | aus FALTER 05/11 vom 02.02.2011

Pop

Esben and the Witch: Violet Cries Benannt nach einem dänischen Schauermärchen, entwickelte sich das Brightoner Trio Esben and the Witch in den letzten zwei Jahren zu einem Liebkind gut informierter Blogger. Die britische Musikpresse war mit dem Begriff Nightmare-Pop zur Hand. Für einen Hype-Act weiß die um Sängerin Rachel Davies gruppierte Band durchaus mit Substanz zu überraschen. "Violet Cries“ bietet subtile Verstörung, akustischen Kunstnebel, Zeitlupen-Rhythmen und den oft erprobten Wechsel zwischen leise und Lärm. Das Gespür des Trios für Stimmungen und Dramaturgie beschert angenehmen Nervenkitzel. (Matador) sf

Marianne Faithfull: Horses and High Heels So wechselhaft die Karriere der britischen Vokalautorität verlief, so zuverlässig nimmt sie seit einiger Zeit wieder exzellente Platten auf. Mit ungemein intensiver und zugleich doch abgeklärt über den Dingen stehender Stimme interpretiert sie diesmal eine Handvoll neuer Eigenkompositionen sowie geschickt ausgewähltes


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