Ute und Elfi heißen die Königinnen der Herzen

Feuilleton | aus FALTER 05/11 vom 02.02.2011

Am vergangenen Samstag wurde erstmals der Österreichische Filmpreis verliehen - ebenso nüchtern wie konsensuell

Reportage: Joachim Schätz

Vom Staunen war viel die Rede im abgedruckten Grußwort, das vor der erstmaligen Verleihung des Österreichischen Filmpreises im Foyer des Odeon Theaters auflag. Für Barbara Romaner hat das Motto gepasst: Als die Bozener Schauspielerin später eine Auszeichnung für ihre Hauptrolle in "Mahler auf der Couch“ entgegennahm, zeigte sie sich vom zügigen Tempo der Feier überrascht: "Es heißt doch immer, die Wiener seien so gemütlich …“ Von wegen.

Säulen und klassizistischer Stuck des rappelvoll besetzen Theatersaals waren so ziemlich die einzigen Behauptungen von Prunk. Ansonsten zog die Veranstaltung so unpompös flott vorüber, als würden am Ende eines Juniorenschachturniers Medaillen ausgeteilt: keine Unterhaltungseinlagen, keine eingespielten Filmausschnitte. Stattdessen verlasen Barbara Albert und Karl Markovics - Präsidentin und Präsident


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