Helden von morgen

Feuilleton | aus FALTER 05/11 vom 02.02.2011

Sie sind neu, sie sind gut, und sie werden das Wiener Popgeschehen 2011 prägen: ein Streifzug durch die Proberäume dieser Stadt

Rundschau: Gerhard Stöger

Ein bisschen ambivalent war es schon, das Wiener Popjahr 2010. Gut, es gab das Popfest am Karlsplatz, mit dem die seit Jahren prosperierende Szene aus der Nische geholt und auf eine große Bühne gestellt wurde. Es gab aber auch eine relative Flaute an interessanten Tonträgern und einen Mangel an spannenden Debütanten.

"Stagnation, Baby“ schien die Devise zu lauten. Doch das täuschte. Wie sich jetzt zeigt, wurden 2010 Kräfte gesammelt, die 2011 nun gebündelt freigesetzt werden. Viele prägende Acts der jungen Szene werden heuer neue Alben veröffentlichen, von Kreisky über Clara Luzia und Der Nino aus Wien bis zu Ja, Panik. Alte Hasen wie Attwenger und Christoph & Lollo melden sich zurück; und noch ältere Hasen wie Mäuse oder gar New-Wave-Original Ronnie Urini haben ebenfalls neue Aufnahmen in der Hinterhand.

Vor allem aber wird

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