Facebook, Zen und Kondolenz

Feuilleton | aus FALTER 05/11 vom 02.02.2011

Der Ex-Werber Fabian Burstein schreibt Romane, macht Filme und spendet professionellen Trost

Porträt: Sebastian Fasthuber

Wie ruhig der Mann ist. Fabian Burstein spricht viel, macht aber keinen gehetzten Eindruck, wie man es von einem Hochproduktiven erwarten könnte, der gerade einen Roman ("Statusmeldung“) veröffentlicht, einen Digitalverlag (McPublish) mitbegründet sowie eine Filmdokumentation über eine Intensivstation ("An der Schwelle“) abgedreht hat - und nebenbei noch drei, vier Grabreden pro Woche hält. Richtig, Grabreden. Doch dazu später.

Burstein sitzt jetzt einfach da und redet einnehmend angenehm. Manche sind bei Interviews nervös, andere wollen sich produzieren, viele versuchen, einfach einen guten Eindruck von sich zu hinterlassen. Burstein wirkt, als wäre er mit seinen 28 Jahren schon auf dem besten Weg zum Zenbuddhisten. Der Eindruck, dass ihm so schnell nichts mehr etwas anhaben kann, kommt nicht von ungefähr.

Als er nach Lehrjahren in der Werbung vor drei Jahren


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