Rooster reitet wieder, er schießt und säuft und flucht

Feuilleton | aus FALTER 05/11 vom 02.02.2011

Jeff Bridges gibt in "True Grit“ der Gebrüder Coen den wüsten Marshall Rooster Cogburn, den seinerzeit John Wayne verkörperte

Filmkritik: Michael Omasta

Manche Leute wollen nicht glauben, dass ein 14-jähriges Mädchen sein Zuhause verlässt und mitten im Winter loszieht, um seines Vaters Blut zu rächen, aber damals schien das nicht so ungewöhnlich, obwohl ich nicht behaupten will, dass es alle Tage vorkam. Ich war 14 Jahre alt, als ein Feigling mit Namen Tom Chaney drüben in Fort Smith, Arkansas, auf meinen Vater schoss und ihm sein Leben und sein Pferd raubte.“

Mit diesen Zeilen beginnt "True Grit“, die 15. Regiearbeit von Joel und Ethan Coen und in jeder Hinsicht auch ihre erfolgreichste.

Mit über 140 Millionen Dollar hat das Werk allein in den USA bereits ein Mehrfaches seiner Produktionskosten hereingespielt. Am 10. Februar eröffnet seine Europapremiere die prestigeträchtigen Filmfestspiele von Berlin. Und bei der Ende des Monats stattfindenden Verleihung der Academy Awards

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