"Ich habe daraus gelernt. Hundertprozentig“

Steiermark | aus FALTER 05/11 vom 02.02.2011

Wirtschaftskammerpräsident Ulfried Hainzl verrät gute Vorsätze und bestreitet, dass die Kammer ein Selbstbedienungsladen sei

Interview: Herwig G. Höller, Gerlinde Pölsler

Es sind die schwierigsten Wochen, die die Wirtschaftskammer Steiermark seit Langem durchlebt. Ein Whistleblower hatte der Kleinen Zeitung gesteckt, dass Präsident Ulfried Hainzl auf Kosten der Kammer einen gebrauchten Lexus LS erstanden hatte. 80.000 Euro hatte die 300-PS-Karosse gekostet. Schlimmer noch: Hainzl hatte sie im eigenen Autohaus erworben. Darauf wollte Hainzl sich von Toyota Frey Austria "retten“ lassen, der ihm das Gefährt gratis zur Verfügung gestellt hätte. Als die Kritik immer noch nicht verstummte, nahm Hainzls Autohaus den Wagen wieder zurück.

Hinter den Kulissen begann es gehörig zu rumoren. Hainzls Kollegen im dreiköpfigen Präsidium, Regina Friedrich und Benni Bittmann, erklären, dem Präsidenten vom Kauf dringend abgeraten zu haben. Bittmann kritisierte weiters einsame Entscheidungen

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