Rechnungshof zu Steirer-Kammer: "Beschlüsse in eigener Sache vermeiden“

Steiermark | aus FALTER 05/11 vom 02.02.2011

Prinzipiell schießt Toni Hubmann, Erfinder von "Toni’s Freilandeiern“, nicht so scharf, wie man es von einem Oppositionsvertreter erwarten könnte - Hubmann ist Österreich-Vize des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands in der Kammer. Er findet zum Beispiel nicht, dass der Präsident wegen des "Luxus-Lexus“ zurücktreten müsste. Was Hubmann aber irritiert: "In der Kammer habe ich immer den Eindruck, dass alle für den Wirtschaftsbund arbeiten. Die Konservativen machen mit der Kammer, was sie wollen: Da ist in fünfzig Jahren ein ganz grausiger Cluster entstanden.“

Wirklich weist die Kammer vordemokratisch Anmutendes auf: Bei der Wahl im Vorjahr fuhr der Wirtschaftsbund (WB) in der Steiermark 76 Prozent ein. Die wesentlichen Beschlüsse fallen im Präsidium, bestehend aus Präsident Ulf Hainzl und zwei weiteren Wirtschaftsbündlern. Blättert man durch die Kammerzeitung steirische wirtschaft, so lachen einem alle paar Seiten Hainzl, der steirische WB-Chef Christian Buchmann und


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