"Da ist durchaus Qualität vorhanden“

Lexikon | aus FALTER 06/11 vom 09.02.2011

Jury-Veteran Martin Blumenau über politische Lieder und die Qualität des Protestsongcontest

Am 12. Februar, dem Jahrestag der Februaraufstände 1934, findet im Rabenhof die achte Auflage des Protestsongcontests statt. Martin Blumenau wird das spaßige Wettsingen mit ernstem Polithintergrund auch heuer als strenger Juror begleiten. Zumindest die Hälfte der Beiträge sei aber eh ganz ausgezeichnet, erklärt der FM4-Altspatz vorab im Gespräch.

Falter: Herr Blumenau, was macht einen guten Protestsong aus?

Martin Blumenau: Gute Frage - keine Ahnung! Hätte man das Rezept dafür, würde man es ja selber machen.

Und wie erkennen Sie den guten Protestsong dann als Juror?

Blumenau: Rein instinktiv, denn letztlich kann das ja alles sein. Er kann ein ganz konkretes Thema behandeln oder auf der Metaebene stattfinden, er kann ein Wienerlied sein oder als elektronischer Berserker daherkommen. Es gibt da keine Regulative.

Was assoziieren Sie mit dem Thema Protestlied und Österreich?

Blumenau: Ich bin ein


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