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Große Reden schwingen, um die Angst zu bezwingen

Lexikon | aus FALTER 06/11 vom 09.02.2011

Ich glaube sowieso nicht an Schreiben als Therapie. Ich sehe es als eine Dauerbeschäftigung an, ohne die ich mich vermutlich früher oder später in der einen oder anderen Form des betreuten Wohnens wiederfinden würde.“ Thomas Glavinic in einem Interview vor ein paar Jahren über seinen Antrieb, der bis heute ungebremst anhält. Das bestätigt sein Output. Nur eineinhalb Jahre nach "Das Leben der Wünsche“ liegt mit "Lisa“ schon wieder ein neuer Roman vor. Für diesen Monolog eines paranoiden, obendrein dummerweise noch zum Koksen und Saufen neigenden Mannes, der sich von einer mysteriösen Verbrecherin namens Lisa verfolgt fühlt, hat sich Glavinic vom realen Fall des sogenannten Heilbronner Phantoms inspirieren lassen. Buchpräsentation im Rabenhof mit dem Autor sowie dem Schauspieler Gregor Seberg und Klaus Nüchtern als Moderator. sf

Radiokulturhaus, Fr 20.00


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