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Französische Chansons, in Wüstenstaub gehüllt

Lexikon | aus FALTER 06/11 vom 09.02.2011

Aufgewachsen ist Marianne Dissard in Südfrankreich, als Teenager zog sie mit ihrer Familie Mitte der 80er in die USA. Sie lebte einige Jahre in Phoenix, ging dann eines Filmstudiums wegen nach L. A. und lernte dort Howe Gelb kennen, den Kopf der Americana-Band Giant Sand. Er wurde zu einem wichtigen musikalischen Förderer, denn die Französin übte zwar ihr erlerntes Handwerk als Filmemacherin aus, nebenher etablierte sie sich aber als Songwriterin. Dahin haben sich die Prioritäten inzwischen gänzlich verschoben. Gut so: Chansons treffen bei ihr auf die von ihren guten Freunden Calexico her wohlbekannten staubigen Klänge aus dem amerikanisch-mexikanischen Grenzgebiet, die Ergebnisse sind ebenso stimmungs- wie reizvoll. GS

Haus der Musik, Di 20.00


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