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Pink Floyd, total stoned: Dubber Side of the Moon

Lexikon | aus FALTER 06/11 vom 09.02.2011

Der Schmäh ist ungefähr so alt wie die Reggaekultur selbst: Nimm einen Pophadern deiner Wahl, verpflanze ihn akustisch nach Jamaika, und siehe da, er strahlt in neuem Glanz. Die Easy Star All-Stars demonstrieren, dass diese Regel auch für die experimentelle Reggae-Spielart des Dub gilt. Das New Yorker Musikkollektiv hat sich darauf spezialisiert, Pop- und Alternative-Klassiker ebenso respekt- wie lustvoll in ebendiese Klangästhetik zu übertragen. Radioheads "OK Computer“ wurde da etwa zu "Radiodread“, und die Beatles bekamen auch schon eine große Wasserpfeife in die Hand gedrückt ("Easy Star’s Lonely Hearts Dub Band“). Die aktuelle Tour steht im Zeichen von Pink Floyd, die sich bereits vor Jahren auf der "Dub Side of the Moon“ wiederfanden. Jetzt gibt es das Ganze mit noch mehr Bass als "Dubber Side of The Moon“. GS

Flex, Mi 21.00


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