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Maps & Atlases: spröde und unsexy war gestern!

Lexikon | aus FALTER 06/11 vom 09.02.2011

Für ihr Debüt "Perch Patchwork“ haben sich Maps & Atlases reichlich Zeit gelassen, und das ist auch gut so. Schließlich hat das Quartett aus Chicago vor sechs Jahren mit strengem Math-Rock begonnen, also der musikalischen Umsetzung mathematischer Formeln. Das war interessant, aber spröde und unsexy. Mit der Zeit und mehreren kurzformatigen Tonträgern haben sich Maps & Atlases dem Pop geöffnet, ohne deshalb ihre anspruchsvolle Eigensinnigkeit aufzugeben. Das Ganze haben sie so lange verfeinert, bis ihnen vor wenigen Monaten dann gleich mit dem ersten Album ein großer Wurf ausgekommen ist: "Perch Patchwork“ eint liebevoll arrangierten Indiepop, aufgeräumten Weird Folk und bisweilen gar afrikanische Rhythmuselemente. GS

Szene Wien, Mi 20.00


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