Nachgetragen  

Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Politik | aus FALTER 06/11 vom 09.02.2011

Alt ist das neue Neu: Die Wiener ÖVP arbeitet am Relaunch

Stefan Apfl

Fragen Sie die Wiener, wofür die Stadt-ÖVP steht. Sie wissen es nicht.“ Es ist ein Satz, der im Wahlkampf oft gefallen ist. Diesmal sagt ihn Christine Marek, die Chefin der Wiener ÖVP, selbst - und das klingt nach: Neuanfang.

Selbigen verkündete sie am Freitag im Lokal Wieno, gegenüber dem Rathaus. Vier Monate ist es her, dass sie, wenige Meter von hier, mit den Tränen kämpfte, als das "desaströse Ergebnis“ der ÖVP am Wahlabend bekannt wurde: 14 Prozent.

Seither hat sie nicht nur ihr Wahlkampfimage, sondern auch Kostüme, Ohrringe und Brille aus der Zeit des Wahlkampfs entsorgt.

Kein Zufall also, dass das Wort "Sicherheit“ in Mareks 15-minütiger Präsentation nicht ein einziges Mal fiel. Dafür sprach sie viel von Bürgerlichkeit und Fleiß, von Leistung und Werten.

Fünf Arbeitskreise (etwa Zusammenleben, Stadtentwicklung, Arbeitswelt) sollen in einem Jahr Ergebnisse bei einem Zukunftskongress präsentieren.


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