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Medien | aus FALTER 06/11 vom 09.02.2011

Kurier "leakt“ Investigativer Journalismus muss in Zeiten von Aufdecker-Plattformen wie Wikileaks kräftig für sein Geschäft trommeln. Der Kurier macht das seit letzter Woche auf seine Art. Die Tageszeitung startete die Homepage austroleaks.at, auf der Leser Hinweise auf Missstände liefern können. Auch ein dazugehöriges Ressort wurde gegründet, geleitet vom Sportredakteur und eifrigsten Aufdecker des Blattes, Reinhard Fleckl. Es heißt "Investigative Recherche“.

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Millionen Dollar zahlt der Internetkonzern AOL für die Huffington Post. Die HuffPo ist die wohl bekannteste amerikanische Onlinezeitung.

Spiegel spiegelt sich selbst Auf seinem Cover hatte der letztwöchige Spiegel eine Geschichte mit dem Titel "Warum Deutschland die Frauenquote braucht“. Das könnte auch fürs eigene Haus gelten. In der Chefredaktion gibt es keine einzige Frau. Unter Ressortleitern sind es nur sieben Prozent, in der Redaktion magere 28 Prozent. Nun ist innerhalb des Spiegels eine Debatte über eine Quote für das Hamburger Qualitätsblatt entbrannt. Die Chefredakteure Georg Mascolo und Mathias Müller von Blumencron versprachen ein "Konzept“ zur Frauenförderung - ob mit oder ohne Quote ließen sie vorerst offen.

Neue "ZiB“-Moderatorin Die FM4-Redakteurin und Sendungsgestalterin Claudia Unterweger (Homebase, Connected) soll vom Radio ins Fernsehen wechseln, berichtet der Standard. Unterweger sei als neues Gesicht des "ZiB“-Flashes im Gespräch. Unterweger, eine engagierte Feministin und seit Jahren in der Wiener Afro-Community aktiv, wäre damit die erste Nachrichtenmoderatorin mit schwarzer Hautfarbe im ORF.


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