"Sie terrorisieren uns Journalisten“

Medien | aus FALTER 06/11 vom 09.02.2011

Eine ägyptische Journalistin, ein deutscher Korrespondent und der Chefredakteur von Reporter ohne Grenzen schildern die Jagd auf Journalisten in Ägypten

Interview: Stefan Apfl

Ahmed Mohammed Mahmud wurde 36 Jahre alt. Der Pressefotograf der ägyptischen Zeitung Al Taawun starb am vergangenen Freitag in Folge einer Schussverletzung, die er wenige Tage zuvor während der Demonstrationen in Kairo erlitten hatte. Mahmud ist das erste Todesopfer aus den Reihen der Presse, das der ägyptische Aufstand gefordert hat. Verhaftungen, Verhöre und Übergriffe - seit den Gegendemonstrationen vom Mittwoch, dem 2. Februar, ist eine regelrechte Jagd auf Journalisten ausgebrochen. Drei von ihnen - die Ägypterin Mara Al-A’sar, Politikredakteurin der englischsprachigen Tageszeitung Daily News Egypt, Michael Thumann, Korrespondent der deutschen Wochenzeitung Die Zeit und Gilles Lordet, Chefredakteur von Reporter ohne Grenzen - schildern die Arbeitssituation von Journalisten im revolutionären Ägypten.


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