Mit einem Ohr in der Zukunft

Feuilleton | aus FALTER 06/11 vom 09.02.2011

Elektronik-Wunderkind und futuristischer Soulsänger: der Dubstep-Produzent James Blake

Musikkritik: Sebastian Fasthuber

Vor elf Jahren debütierte James Blake, damals 20 Jahre alt, auf dem winzigen Dubstep-Label Hemlock Recordings mit der EP "Air & Lack Thereof“, die er in seinem Jugendzimmer am PC und mit ein paar Keyboards aufgenommen hatte. Kein Mensch kannte ihn.

2010 brachte er auf etwas größeren Szene-Labels wie R&S drei weitere Maxis raus. Bald kannten und schätzten DJs, Blogger und Musikjournalisten den Engländer für seinen eigenständigen Stil, der sich vom Baukastenprinzip anderer Jugendzimmer-Beatbastler abhob. Sein britischer Allerweltsname tauchte in diversen Jahresbestenlisten auf und sprach sich rum.

Nun veröffentlicht Blake sein Debütalbum, das er lakonisch "James Blake“ betitelt hat. Über einen Vertriebsdeal ist der Londoner inzwischen beim Major Universal gelandet. Die Feuilletons sind voll mit Artikeln über seinen Sound ("Irritierende Momente ereignisloser Stille“,


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