Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 06/11 vom 09.02.2011

... dass es die Giftspinne in der Bananenschachtel doch gibt. Eine Falter-Leserin entdeckte sie in einer Billa-Filiale in der Umgebung Wiens. Sie holte eine Verkäuferin, die das große, pelzige Tier fing und mit ihm in den Lagerbereich des Supermarktes verschwand. Keiner weiß, was dort mit dem exotischen Gast geschah. Wer jetzt an dieser Story zweifelt, der oder dem sei versichert: Wir haben Beweise.

… dass Wien zu den saubersten Städten der Welt gehört. Nicht, dass wir das nicht schon wüssten. Aber die Umweltstadträtin wies wieder einmal darauf hin, als sie den dritten Geburtstag ihrer Sauberkeitsschwarzkappler, der sogenannten Waste-Watcher, feierte. Ein Beispiel: 2006 wurden noch über 30.000 illegal abgestellte Einkaufswagerln entfernt, im Vorjahr nur noch 19.000 Stück. Aber bitte nicht zu sauber, sonst ziehen noch mehr Künstler ins dirty Berlin.

… dass die U1 ab Sommer 2012 teilweise gesperrt wird. Der Abschnitt zwischen Reumannplatz und Stephansplatz ist renovierungsbedürftig, sodass die Passagiere aus Favoriten mitunter auf Ersatzomnibusse umsteigen werden müssen. Sie werden Augen machen, denn die U1 wird in naher Zukunft nicht nur durch tolle Tunnel sausen, sondern bis nach Rothneusiedl weiterbrausen.

... dass es acht neue Hausmeister gibt. Vor einem Jahr stimmten 84 Prozent der Wiener und Wienerinnen für die Wiedereinführung der traditionsreichen Institution des Hausmeisters. Die Presse zählte nach und kam auf die nicht so berauschende Zahl Acht. Besser sieht’s beim Kampfhundeführschein aus, für den es ebenfalls Zustimmung gab. 1300 Pitt-Bull-Liebhaber haben jetzt die Lizenz zum Schmusen.


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