Was fährt denn da?  

Kriechende Karren, rasende Radln

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 06/11 vom 09.02.2011

Bericht: Matthias Dusini

Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Die Grünen) sieht den Tag nahen, an dem sie mit dem Fahrrad die Autofahrer abhängt. Sie verspricht sich von den geplanten Radstraßen ein "Fahren ohne Angst und mit hohem Tempo“.

Die neue Verkehrsstadträtin lässt derzeit von den Magistratsbeamten prüfen, welche Straßen sich als Radstraßen eignen würden. Die Radler hätten dort Vorrang bei Kreuzungen und dürften auch nebeneinander fahren. Das würde den Radverkehr flüssiger machen, ohne dass die Wege für den Autoverkehr gesperrt werden müssten. Anrainern ist - bei Tempo 25 - die Zufahrt erlaubt.

Die Verkehrsstadträtin greift eine Idee auf, die in Städten wie München oder Berlin bereits umgesetzt wurde. In Berlin gibt es seit zehn Jahren solche Straßen, zunächst allerdings nur in verkehrsarmen Randlagen; seit drei Jahren auch in den zentralen Bezirken Kreuzberg und Mitte.

Allerdings kritisieren die Anhänger der Fortbewegung auf zwei Rädern die relativ dürftige


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