Wien, wo es isst  

Altlerchenfeld: Ein Ortskern, wie er sein soll

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 06/11 vom 09.02.2011

Lokalaugenschein: Florian Holzer

So etwas wie Lebensfreude, Urbanitätskultur und kleingewerbliche Struktur sind es nicht, die einem begegnen, wenn man die Lerchenfelder Straße besucht. Sie macht eher den Eindruck einer sterbenden Straße, des gewerblichen wie gastronomischen Niedergangs, des Grau in Grau. Lobenswerte Ausnahmen wie Wegenstein und Konoba sind für eine Straße, die zwei zentrale Bezirke wie Neubau und Josefstadt auf gesamter Länge voneinander trennt, aber halt echt wenig.

Bauernmarkt & Schoko-Dope

Hoffnung besteht aber im Altlerchenfelder Ortskern, also rund um die mächtige Pfarrkirche, vor der seit einiger Zeit nicht nur ein kleiner, wöchentlicher Bauernmarkt unter Adamah-Führung - durchaus zu vergleichen mit dem auf der Freyung - stattfindet, sondern sich auch sonst Erfreuliches tut. Die Confiserie zur Lerche, zum Beispiel, ein wunderbar traditionelles Zuckerlgeschäft, vor 13 Jahren von Peter Korbel übernommen und mit einem wirklich beachtlichen Sortiment an Süßwaren


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige