Born to be Jungwild

Steiermark | aus FALTER 06/11 vom 09.02.2011

Elf Ensembles haben um den Nachwuchsförderpreis für junges Theater gespielt

Bestandsaufnahme: Florian Labitsch

Ein Teich mit Laubfrosch und Wasserschnecke, an einem Angelhaken baumelt ein Wurm, dahinter erheben sich die Tiroler Berge. Idylle in freier Natur? Nein, denn der Wurm sieht wie ein Jugendlicher aus, der an einem Seil von der Decke hängt, und die Schnecke sitzt als Mann im Rollstuhl.

So präsentiert sich die "Kaulquappengeschichte“ im Grazer Dom im Berg. Sie passt auf jeden Fall zum "Jungwild“, dem Namen jenes Nachwuchsförderpreises für junges Theater, um den es hier in den nächsten sieben Stunden geht. In dieser Zeit matchen sich noch zehn weitere Theatergruppen mit je fünfzehnminütigen Dramen-Skizzen. Erinnert ein bisschen an Speed-Dating, aber für Manfred Weissensteiner vom TaO!, einem der Veranstalter, reicht diese Zeit, "um das Potenzial eines Stücks zu erkennen“. Das Preisgeld von 16.000 Euro teilen sich am Ende drei Sieger-Teams, der Betrag muss für die Ausarbeitung

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