Beisl  

Das Essen von morgen

Der steirische Gourmet

Steiermark | aus FALTER 06/11 vom 09.02.2011

Großküchentest: Wolfgang Kühnelt

Die Chance bekommt ein Beislkritiker nicht alle Tage. Kürzlich lud die Grazer Sozialstadträtin zur Besichtigung der Zentralküche samt anschließendem Mittagsmahl. In einem blitzblanken, hygienisch sicher einwandfreien Umfeld entstehen jeden Tag rund 5500 Essen, die unter anderem an Kindergärten, Schulen und Pensionistenheime ausgeliefert werden. Das verwendete System nennt sich "Cook & Chill“, das Essen wird in der Früh gekocht, dann gekühlt und ausgeliefert. Die Kundschaft erwärmt die Portionen am nächsten Tag in der jeweiligen Einrichtung. Wenn es gut geht, denn das Menü vom Montag wird aus logistischen Gründen bereits am Freitag zubereitet. Küchenmeister Franz Gerngroß gibt unumwunden zu, dass "Cook & Serve“, also das Anliefern warmer frischer Speisen, qualitativ überlegen wäre, meint aber, bei dieser Menge ginge sich das niemals aus.

Wir testeten in der Zentralküche das Essen der kommenden zwei Tage und waren in Summe gar nicht unzufrieden.


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