Neu im Kino

Die wahre Geschichte von Aron Ralston: "127 Hours“

Lexikon | Michael Pekler | aus FALTER 07/11 vom 16.02.2011

Danny Boyle hat die Geschichte Aron Ralstons verfilmt, der 2003 mit seinem Unterarm in einem Canyon feststeckte und nach fünf Tagen oder genauer: "127 Hours“ und eigenhändiger Amputation diesen dort hinterließ, um ein neuer Mensch fürs US-Fernsehen zu werden. James Franco gibt den coolen Outdoor-Solisten, der sich für die Videokamera und die Nachwelt selbst inszeniert, und wenn er vor Durst zu halluzinieren beginnt, rast die Kamera durch die Schluchten zu seinem Auto und einer Großaufnahme eines namhaften Sportgetränks. Zwischendurch zieht Ralstons bisheriges Leben an ihm vorüber. Permanente Selbstvergewisserung vor und hinter allen Kameras. Der bisher unbrauchbarste Film des Jahres.

Ab Fr in den Kinos (OF im Haydn)


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