Neue Platten  

Kurz besprochen

Lexikon | aus FALTER 07/11 vom 16.02.2011

Klassik 

Claudio Monteverdi: Vespro della Beata Vergine Sie beginnt fast mit der gleichen Fanfare wie die erste aller Opern, der kurz zuvor entstandene "L’Orfeo“, und auch sonst ist Monteverdis spannungs- und affektreiche "Marienvesper“ (um 1610) in ihrem Reichtum der Ausdrucksmittel weit mehr als ein frommes Stück Kirchengebrauchsmusik. Christina Pluhar und ihr fantastisches Ensemble L’Arpeggiata dramatisieren das Werk also ganz zu Recht (und im tollen Begleitbuch wohl begründet): mit raschen Tempi, solistischer Besetzung, hochvirtuosen Instrumentalisten und ohne die liturgischen Antiphone. Toll! CF

Pop

The Streets: Computers and Blues Mike "The Streets“ Skinner hat in den letzten zehn Jahren stürmische Meere durchkreuzt. Unterwegs passierten ihm zwei der besten Alben der Nullerjahre ("Original Pirate Material“, "A Grand Don’t Come for Free“), ein Superhit ("Dry Your Eyes“) und ein, zwei Nervenzusammenbrüche. Jetzt haut der am Rap geschulte Geschichtenerzähler und


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