Sind sie brandgefährlich?

Politik | aus FALTER 07/11 vom 16.02.2011

Wie Wiener Kunststudenten als Terrorverdächtige ins Visier des Verfassungsschutzes gerieten

Bericht: Stefan Apfl

Ehe das Gespräch beginnen kann, muss der Reporter eine Erklärung über eine Sperrfrist unterzeichnen. Die Pönale: 100.000 Euro. Die Erfahrungen, die die vier Studenten mit Medien gemacht haben, scheinen sehr negativ gewesen zu sein. Die Pönale wird nach ausführlicher Diskussion gestrichen.

Die Studenten - drei Frauen und ein Mann, zwischen 22 und 27 Jahre alt -, die verdächtigt werden, einen Terrorverein zu betreiben, stricken während des mehrstündigen Gesprächs in einem Ausstellungsraum in der Wiener Gumpendorfer Straße. Auf Monitoren laufen Kunst-Videos, linke Pamphlete wie "Der kommende Aufstand“ liegen auf.

Die vier, die Brandanschläge durchgeführt und Häftlingsbefreiungen geplant haben sollen, wollen ihre Namen nicht in der Zeitung lesen. In ihrem Fall - über den das Monatsmagazin Datum und das Nachrichtenmagazin Profil in ihren aktuellen Ausgaben berichten


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