Welt im Zitat 

Fehlleistungsschau

Feuilleton | aus FALTER 07/11 vom 16.02.2011

Vom Herunterbrechen des Wie

Hier geht es um ein Wie, das, wenn man es herausgenommen hat und nun in den Händen birgt, sich in verschiedene Stücke, in brüchige Derivate des großen maultrommeligen Wunschwürfels herunterbrechen lässt. Die einzelnen Stücke, teils einfache Werkzeuge, teils Lupen und Spiegel, teils Kompasse, teils kleine Äxte, mittlere Sägen, Gewichte, aber auch Kaffeearten, alkoholische Mixturen und anderes mehr, haben allesamt eine diskrete Maserung. Viele müssen sowohl für sich als auch in Kombination angewandt werden, alle übersetzen wir im metaphorischen Grundverständnis in adäquate Begriffe.

Robert Schindel plauscht im Presse-Spectrum aus dem Nähkästchen

Erste Umkreisung

In teils symmetrischen Einstellungen, teils aus der Vogelperspektive, teils in langen Totalen, teils in schnellen Standortwechseln umkreisen Regisseur und Kameramann ihren Raum, loten dessen Tiefe, Verlassenheit aus. Zugleich widersteht die Kamera in dieser ersten Phase der Versuchung, sich


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