Der verlorene Astronaut in uns

Steiermark | aus FALTER 07/11 vom 16.02.2011

Der junge Grazer Popbastler Effi hat mit "Astronaut“ ein überzeugendes Debütalbum vorgelegt

Porträt: Tiz Schaffer

Es würde einem Künstler nicht gut zu Gesicht stehen, wenn er bei seinem Schaffen auf die Allmacht der Suchmaschine schielen würde. Andererseits bedient einen herzeigbare Trefferbilanz in Tagen wie diesen ja nicht nur die eigene Eitelkeit, sondern auch den Wissensdurst der Suchenden. Man gebe nun also "Effi“ ein und wird bemerken, da funkt jemand dazwischen. Nämlich der Theodor-Fontane-Klassiker "Effi Briest“. Das verwässert zwar die Quoten-Suppe, andererseits schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe und kann sich schlau machen, wo Thomas Petritsch seinen Künstlernamen entliehen hat.

Allerdings muss man sich in die tragische Geschichte des Mädchens Effi Briest nicht vertiefen, eine Suche nach Parallelen würde sich bald erschöpfen. Gut, das Werk hätte ihm schon gefallen, erzählt der Germanistikstudent, mehr noch die Figur selbst "zwischen gesellschaftlichen


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