"Bitte, Österreicher: Fleißig sein!“

Steiermark | aus FALTER 07/11 vom 16.02.2011

Wan Jie Chen vom Konfuzius-Institut zur "Tigermutter“ und warum die chinesische Strenge berechtigt ist

Crashkurs: Maria Motter

Zum Abschied bekommt man einen chinesischen Kalender. Das Jahr des Hasen hat erst begonnen, und das Konfuzius-Institut in Graz ist noch ein "Newcomer“, wie seine Vizedirektoren Wenli Zhang und Wan Jie Chen sagen. Es ist eines von 322 Instituten weltweit, für die der alte Meister Konfuzius seit 2004 Pate steht. Finanziert jeweils zur Hälfte vom chinesischen Staat und vom Gastland, lehrt das Institut in der Johann-Fux-Gasse Hochchinesisch und vermittelt einen chinesischen Blick auf die Welt. Wer nicht zu jenen 845 Millionen Menschen gehört, deren Muttersprache Mandarin ist, lernt die richtige Tonhöhe und erfährt nebenbei Erstaunliches: Siebzig Prozent aller in Österreich lebenden Chinesen kommen aus einem Dorf nahe der Stadt Whenzou im Südosten Chinas. Doch nach gebackenen, flambierten Bananen kann man in China lange suchen, weiß Chen, der als Sportstudent


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